Wladimir Putin soll nach Mobilmachung angeblich Urlaub machen


In der Öffentlichkeit gibt sich der russische Präsident vielbeschäftigt. Doch angeblich soll einiges davon nur vorgetäuscht sein.Der russische Präsident Wladimir Putin soll sich nach der Verkündung der Mobilmachung im Ukraine-Krieg in einen Kurzurlaub verabschiedet haben. Das berichtet die Journalistin Farida Rustamowa auf ihrem Telegramkanal und beruft sich dabei auf drei Quellen aus dem Umfeld des Präsidenten.Putins Ansprache soll demnach aufgezeichnet und nicht live übertragen worden sein. Nach Verkündung der Mobilmachung habe der Präsident dann eine Schule und ein Konzert in dem Ort Weliki Nowgorod besucht. Nach dem Termin soll der Präsident sich in einen Kurzurlaub verabschiedet haben, der mindestens eine Woche dauern soll. Der Präsident soll sich laut Rustamowa auf einem Anwesen in dem Ort Waldai aufhalten, der rund viereinhalb Stunden nordwestlich von Moskau entfernt liegt.

Treffen mit Lukaschenko in Sotschi?

Offiziell bestätigte der Kreml Putins Auszeit nicht. Am vergangenen Donnerstag wurden Aufnahmen veröffentlicht, die den Präsidenten im Kreml bei einem Treffen mit dem Vize-Ministerpräsidenten Witali Mutko zeigen. Laut Rustamowa habe das Treffen allerdings schon einige Tage zuvor stattgefunden. Am vergangenen Donnerstag hatte der Kreml von Telefongesprächen zwischen Putin und den Machthabern von Turkmenistan und Saudi-Arabien berichtet.Einem Konzert zur Unterstützung der russischen Truppen in der Ukraine war Putin am vergangenen Freitag ferngeblieben. Kreml-Sprecher Dmitri Peskow begründete dies damit, dass Putin aktuell zu beschäftigt sei. Dass er sich in Waldai aufhalte, soll Peskow allerdings verneint haben. Am heutigen Montag wurden Fotos von einem Treffen mit dem belarussischen Machthaber Alexander Lukaschenko in Sotschi veröffentlicht. Laut Rustamowa habe Putin mehrere Treffen bereits im Vorfeld aufgezeichnet, um weiter Präsenz zu simulieren.

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