Waffenlieferungen an die Ukraine: Ex-Nato-General kritisiert Scholz scharf


Die Ukraine fordert die Lieferung von Kampfpanzern aus Deutschland, doch Scholz bleibt hartnäckig. Das sorgt auch für Unmut bei einem ehemaligen Nato-General. Die Ukraine dringt auf weitere Waffenlieferungen aus Deutschland, auch von Kampfpanzern. Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) lehnt das bislang ab – und zieht damit reichlich Kritik auf sich. Auch die Koalitionspartner, FDP und Grüne, erhöhen den Druck auf die SPD. Scholz verteidigte am Samstag dennoch die Entscheidung der Bundesregierung, keine Schützen- oder Kampfpanzer in die Ukraine zu liefern. Es gelte für Deutschland der Grundsatz, keine Alleingänge zu machen, sagte er dem “Deutschlandfunk”.Die Waffen, die Berlin Kiew zur Verfügung gestellt habe, hätten “die jetzigen Erfolge, die die Ukraine verzeichnet, auch ermöglicht”, so der Kanzler. Erst die deutschen Waffenlieferungen hätten auch viele andere europäische Länder dazu bewegt, sich anzuschließen. Es ergebe “Sinn, dass wir dort weitermachen”, sagte Scholz. Loading…Embed

“Wenn diese Waffen nicht ankommen, ist Niederlage vorporgrammiert”

Dem stellt sich der ehemalige Nato-General Egon Ramms entschieden entgegen. “Ich bin der Auffassung, dass wir der Ukraine alles liefern sollten, was wir ermöglichen können”, sagte er am Freitag im “Deutschlandfunk”. “Einfach aus dem Grunde, weil auch unsere Freiheit, unsere Rechtsstaatlichkeit, unsere Demokratie in der Ukraine verteidigt wird und wir sollten ein Interesse haben, dass die Ukraine diese Verteidigung erfolgreich durchführt”, so Ramms.

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