Umweltministerin Steffi Lemke nimmt bei Hitze Kommunen in die Pflicht


Für Hitzeaktionspläne sieht Ministerin Lemke die Verantwortung bei den Kommunen und den Ländern. Einige Städte hätten solche bereits entwickelt.Umweltministerin Steffi Lemke (Grüne) nimmt beim Kampf gegen die Hitze die Kommunen und Bundesländer in die Pflicht. “Die Erstellung von Hitze-Aktionsplänen liegt in der Verantwortung der Länder und Kommunen. Wir unterstützen sie dabei”, sagte Lemke dem Nachrichtensender ntv.Loading…EmbedEinige Orte wie Köln oder Dresden haben laut Lemke bereits einen eigenen Hitzeaktionsplan entwickelt: “Jede Kommune muss die Klimaanpassung angehen, die zu ihr passt. Hauptsache, sie geht sie an.” Allerdings zeige sich, dass die hohen Temperaturen einzelne Orte zunehmend vor Probleme stellen. Daher prüfe ihr Ministerium, wie der Bund mit einem eigenen Plan künftig bessere Hilfe leisten könne.Angesprochen auf den Klimawandel betonte Lemke, dass die Politik bisher zu wenig getan habe. Zu lange sei man davon ausgegangen, dass man beim Kampf gegen die Erderwärmung noch mehr Zeit habe. Das habe sich seit den Sommern ab 2018 geändert: “Seitdem lernen wir in Deutschland, dass die Klimakrise dauerhaft ganz konkrete, katastrophale Auswirkungen auch für uns hat.”

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