Melnyk kritisiert Klaus Ernst: “Wie sturzbetrunken muss man sein?”


Der ehemalige Linken-Chef wurde bei “Maischberger” laut und empörte mit seinem Auftreten Twitter-Nutzer. Allen voran: Noch-Botschafter Melnyk. Der ehemalige Linken-Chef Klaus Ernst hat sich bei der ARD-Talkshow “Maischberger” deutlich gegen russische Sanktionen und weitere Waffenlieferungen aus Deutschland an die Ukraine ausgesprochen. In der Ausgabe von Mittwochabend lieferte er sich eine besonders hitzige Diskussion mit der Grünen-Politikerin Marieluise Beck. Das Wortgefecht sorgte auf dem Kurznachrichtendienst Twitter für reichlich Reaktionen – auch vom ukrainischen Noch-Botschafter in Deutschland, Andrij Melnyk. “Hallo Klaus Ernst”, sprach er den Vorsitzenden des Ausschusses für Klimaschutz und Energie an und fragte: “Wie sturzbetrunken muss man sein, um so herumzuspinnen?”Weiter echauffierte sich Melnyk: “Russland wehrt sich? Im Ernst? Auch in Butscha und Mariupol?”. Der Noch-Botschafter verwies damit auf etliche getötete Zivilisten in den ukrainischen Städten aufgrund des russischen Angriffskrieges. “Sie sind nicht mehr tragbar, marxistischer Spinner. Heilige Makrele”, wütete Melnyk weiter.

“Angegriffen haben die Russen, aber die anderen schießen auch”

In der Debatte mit Grünen-Politikerin Beck sagte der Ex-Linken-Chef, dass Deutschland am Wirtschaftskrieg mit Russland beteiligt sei und dass es nicht nur auf ukrainischer Seite Opfer gebe. “Angegriffen haben die Russen, aber die anderen schießen auch.” Mit jedem Tag, den der Krieg länger dauere, habe man mehr Tote, auf beiden Seiten, so Ernst. Bei seinen Ausführungen wurde er laut, auch Moderatorin Sandra Maischberger gelang es nicht, ihn zu bändigen: “Herr Ernst, Herr Ernst, nein Stopp, Herr Ernst”, sagte sie – doch Ernst hielt nicht inne. Lesen Sie hier mehr zu der “Maischberger”-Folge.

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