Drei Getreide-Schiffe werden am Freitag auslaufen

Türkei: Drei weitere Schiffe mit Getreide laufen am Freitag von Ukraine aus

20.10 Uhr: Drei weitere Schiffe mit Getreidelieferungen werden nach türkischen Angaben am Freitag von der Ukraine auslaufen. Dank der “intensiven Arbeit” des in Istanbul eingerichteten Koordinationszentrums für die Getreideexporte sei für Freitag die Abfahrt von drei Schiffen geplant, teilte am Donnerstagabend der türkische Verteidigungsminister Hulusi Akar laut der Nachrichtenagentur Anadolu mit.Auf Grundlage eines von der Türkei vermittelten Abkommens war am Montag erstmals seit Beginn des russischen Kriegs gegen die Ukraine ein Frachtschiff mit Getreide aus ukrainisch kontrolliertem Gebiet ausgelaufen.

Militärexperte: “Ein systematischer Teil der russischen Kriegsstrategie”

20.05 Uhr: Die Ukraine schlägt zurück, die russischen Truppen reagieren mit grausamen Mitteln. Welches System dahintersteckt und was Putin plant, zeigt Carlo Masala in diesem Video auf.

Schwere Kämpfe bei Bachmut im Osten

19.49 Uhr: Im ostukrainischen Gebiet Donezk gibt es weiter schwere Kämpfe. Im Osten und Süden der Nachbarstädte Bachmut und Soledar seien an acht Abschnitten russische Angriffe abgewehrt worden, teilte der ukrainische Generalstab am Mittwoch bei Facebook mit. Auch bei der von ukrainischen Einheiten gehaltenen Industriestadt Awdijiwka habe es an fünf Abschnitten im Norden, Osten und Süden Angriffsversuche der russischen Truppen gegeben. Alle seien abgewehrt worden. Unabhängig sind die Angaben nicht zu überprüfen. Awdijiwka liegt in unmittelbarer Nähe von Donezk.Entlang der gesamten Front seien in den Gebieten Charkiw, Donezk, Saporischschja, Cherson und Mykolajiw wieder ukrainische Positionen in Dutzenden Orten durch die russische Artillerie beschossen worden. Im südukrainischen Gebiet Cherson sei zudem ein weiterer russischer Bodenangriff gescheitert, heißt es im Lagebericht. Darüber hinaus ist von massiven russischen Luftangriffen die Rede. So sollen Stellungen der ukrainischen Armee bei zehn verschiedenen Ortschaften bombardiert worden sein.

Ukrainischer Außenminister soll trotz Krieg nach Afrika reisen

19.02 Uhr: Der ukrainische Außenminister Dmytro Kubela wird ungeachtet des Krieges kommenden Herbst zu einer Reise nach Afrika aufbrechen und dort mehrere Staaten besuchen. Das kündigt Präsident Wolodymyr Selenskyj an. “Ich kann es selbst nicht machen wegen des Krieges. Ich hatte das vor dem Krieg vor und ich bin sicher, ich werde das nach dem Krieg machen”, zitiert das Präsidialamt Selenskyj bei einer Pressekonferenz für afrikanische Medien.

Kiew: Amnesty-Bericht ist “Perversion”

18.27 Uhr: Kiew bezeichnet den Amnesty-Bericht, wonach die ukrainischen Streitkräfte Bürger gefährden, als “unfair” und “pervers”. Außenminister Dmytro Kuleba sagte in einem Video auf Facebook: “Bei diesem Verhalten von Amnesty International geht es nicht darum, die Wahrheit zu finden und sie der Welt mitzuteilen, sondern darum, eine falsche Gleichsetzung zu schaffen – zwischen dem Täter und dem Opfer, zwischen dem Land, das Hunderttausende von Zivilisten, Städten und Gebieten zerstört, und einem Land, das sich verzweifelt verteidigt.”

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